Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) revolutionieren den Handel zwischen Unternehmen (Business to Business - B2B), insbesondere den Bereich Logistik. Dies bestätigt eine Untersuchung der Europäischen Kommission, deren Ergebnisse am Mittwoch veröffentlicht wurden. An der Studie mit dem Titel "Auswirkungen der IKT auf die Logistik von Unternehmen in Europa" beteiligten sich im Zeitraum zwischen Februar und September vergangenen Jahres 180 Unternehmen. Besonders auf vier Bereiche habe der Einsatz von IKT spürbare Auswirkungen gezeigt: So seien die Lagerbestände zurückgegangen und die Lieferzeiten kürzer geworden. Außerdem hätten sich für die Mitarbeiter neue Anforderungsprofile ergeben. Schließlich habe die IKT zu einem Übergang vom Wettbewerb zu mehr Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen. Auch über die mit der IKT verbundenen Probleme gibt die Studie Auskunft: Großen Unternehmen bereite vor allem die Verwaltung komplexer Netze und Telematiksystemen Schwierigkeiten. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) kämen mit kleineren, flexibleren Plattformen und Anwendungen relativ gut zurecht. Manchmal würden ihnen jedoch die Finanzmittel zur Umstellung auf eine IKT-gestützte Logistik fehlen. (vr/mw)
EU-Studie belegt steigende Bedeutung der IT für die Logistik
Geringere Lagerbestände und kürzere Lieferzeiten durch Informations- und Kommunikationstechnologie