München. Greenax werde zunächst als Warenwirtschaftslösung für Handelsunternehmen zur Verfügung stehen und auf der Cebit 2006 vorgestellt, teilten die beiden Unternehmen mit. Greenax soll ab 1. April 2006 ausgeliefert werden. Die ERP-Software (Enterprise Resource Planning) basiert auf dem J2EE-Standard und unterstützt in vollem Umfang XML. Das System kann auf Basis der SOA (Service oriented Architecture)-Technologie laut Anbieter flexibel konfiguriert und mit anderen Systemen verknüpft werden. Greenax ist sowohl Server- als auch Client-seitig auf Linux und MS-Windows einsetzbar. Man kann das System sowohl über Browser als auch über einen Rich-Client bedienen. Es läuft auf den Application Servern "Jboss" und "WebSphere". Im Datenbank-Bereich kann der Anwender zwischen "Oracle", "DB2" und "MS-SQL Server" wählen. Greenax ist den Anbietern zufolge prozessorientiert und ermöglicht volle Flexibilität, wenn sich betriebliche und überbetriebliche Abläufe ändern. Auf Basis der SOA-Technologie und der durchgängigen Workflow-Fähigkeit ließen sich mit Greenax Prozesse so abbilden, wie es die Business-Logik erfordert. Greenax zielt zunächst auf den Handel ab, insbesondere auf die Segmente Großhandel, Handelskooperationen, Agrarhandel und Einzelhandel. Innerhalb der Greenax-Produktfamilie entwickeln Bison und SoftM auch neue Anwendungen für Finanz- und Anlagenbuchhaltung, Kostenrechnung und Controlling. Die Financials-Applikationen sollen im kommenden Jahr präsentiert werden.
ERP-Software: SoftM und Bison bringen Greenax auf den Markt
Die ERP-Anbieter SoftM und Bison kooperieren, um betriebswirtschaftliche Standardsoftware zu entwickeln. Erstes Ergebnis der Zusammenarbeit ist die in Java geschriebene, internetfähige ERP-Software "Greenax".