FRankfurt am Main. Im August 2003 lag der Index zuletzt unter der 50-Punkt-Marke, die Wachstum von konjunktureller Schwäche trennt (48.8). Die Geschäfte in der deutschen Industrie liefen im Mai deutlich besser als noch im April (55.3). Die starken Zuwächse beim Neugeschäft ließen den Auftragsbestand zum 11. Mal in Folge steigen. Besonders kräftiges Wachstum verzeichneten die Hersteller von Vorleistungsgütern, gefolgt von Investitionsgütern. Aufgrund der erhöhten Nachfrage aus dem In- und Ausland, insbesondere Fernost und den USA, fuhren die Unternehmen die Produktion zum 9. Mal in Folge nach oben. Zugleich wurde die Einkaufstätigkeit kräftig ausgeweitet. Die Lieferzeiten verlängerten sich zum 11. Mal in Folge. Verknappungen zahlreicher Rohmaterialien waren für die substanzielle Erhöhung der Einkaufspreise verantwortlich. Besonders teuer: Metalle, Öl und Kunststoffe. Einen Teil der gestiegenen Kosten gaben die Unternehmen in Form höherer Verkaufspreise weiter.
EMI: Die Auftragsbücher sind gefüllt
Der BME/Reuters Einkaufsmanager-Index (EMI) stieg im Berichtsmonat Mai auf 56.2. Das ist der höchste Stand seit Oktober 2000 (56.4).