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Ehemalige Bundeswehr-Flächen sollen Logistik-Standorte werden

Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Jost de Jager 
© Foto: ddp/David Hecker

Die schleswig-holsteinische Landesregierung will die Bedingungenen für die Logistik-Branche verbessern und neue Ansiedlungen erreichen


Datum:
16.05.2011
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Laboe. Gütertransport und Logistik sollen in Schleswig-Holstein künftig eine größere Rolle spielen. Die schleswig-holsteinische Landesregierung will die Bedingungenen für die Logistik-Branche verbessern und neue Ansiedlungen erreichen. Dazu werde in den kommenden Monaten mit allen Akteuren der Branche ein Projektfahrplan erarbeitet, sagte der Kieler Wirtschaftsminister Jost de Jager (CDU) laut einer Mitteilung am Sonnabend bei einer Fachtagung in Laboe. Auch die ehemaligen Bundeswehrflächen in Schleswig-Holstein sollen dabei einbezogen werden. Derzeit arbeiten 800 Unternehmen mit mehreren tausend Arbeitsplätzen in der Branche.

„Die Zukunft des Logistikstandorts Schleswig-Holstein wird langfristig über den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur entschieden", sagte de Jager. „Unser gemeinsames Ziel muss sein, die Chancen für Logistikunternehmen entlang der Autobahnen und der Achse Fehmarnbelt - Hamburg zu identifizieren und zu nutzen." Vorrangiges Verkehrsprojekt des Landes sei nach wie vor der Neubau der Autobahn A20 einschließlich der Elbquerung bei Glückstadt. Aber auch der Ausbau der Wasser- und Schienenwege sei wichtig für den Logistikstandort Norddeutschland.

Schleswig-Holstein sei dank seiner Lage, seiner Hinterlandanbindungen und seiner Infrastruktur ein sehr guter Standort für Logistikunternehmen, sagte der Minister weiter. Vor allem in der nördlichen Metropolregion seien die Bedingungen ausgezeichnet; etwa ein Drittel der im Hamburger Hafen umgeschlagenen Ladung sei für den Weitertransport in den Ostseeraum bestimmt. „Der Hamburger Hafen ist der Motor für die Logistikwirtschaft in Norddeutschland und er muss laufen", sagte de Jager. (dpa) 

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