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DSLV rechnet für 2011 mit einem Wachstum von mindestens fünf Prozent

DSLV-Präsident Mathias Krage (l.) und DSLV-Hauptgeschäftsführer Heiner Rogge
© Foto: VR/Michael Cordes

Präsident Mathias Krage: Sicherheitsmaßnahmen in der Luftfracht in Deutschland ausreichend – Bestimmungen in Drittstaaten genauer überprüfen


Datum:
12.11.2010
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Bremen. Der Deutsche Speditions- und Logistikverband (DSLV) rechnet für 2011 mit einem Umsatzwachstum in seiner Branche in Höhe von mindestens fünf Prozent. Das sagte DSLV-Präsident Mathias Krage heute auf einer Pressekonferenz zum DSLV-Unternehmertag in Bremen. Schon in diesem Jahr habe es je nach Verkehrsträger Zuwachsraten von zehn bis zu 20 Prozent gegeben. „Damit ist die Branche zwar schneller aus der Krise gekommen als ursprünglich erwartet", sagte Krage. „Dennoch sind wir noch nicht ganz dort, wo wir vor der Krise waren", so der Spediteur aus Hannover.

Krage richtete an die Politik den Appell, die Infrastrukturinvestitionen nicht zu vernachlässigen. Es gäbe einen jährlichen Bedarf von 12 Milliarden Euro in Deutschland. Doch mit Auslaufen der Konjunkturpakete 2010 würde der Investitionshaushalt für die Verkehrsinfrastruktur wieder auf 10 Milliarden Euro zurückfallen. „Unser Wohlstand hängt wesentlich von der Mobilität ab", sagte Krage, da für ein Funktionieren der Wirtschaft ein funktionierendes Verkehrssystem unumgänglich sei.

Zur derzeitigen Debatte um die Sicherheitsauflagen im Bereich der Luftfrachtspedition betonte Krage, dass die Luftfrachtspeditionen „ein originäres Interesse an einem hohen Sicherheitsniveau haben". „Wir wollen hier keine Diskussion „Menschenleben gegen Kosten", ergänzte DSLV-Hauptgeschäftsführer Heiner Rogge. „Wenn weitere Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit sich als notwendig erweisen sollten und dies mehr kostet und länger dauert, dann ist es halt so", sagte Rogge. Allerdings hält der DSLV die gegenwärtigen Vorschriften innerhalb der EU für grundsätzlich ausreichend. Das Problem sei jedoch, dass diese Vorschriften jetzt auch zur Anwendung kommen. Was Deutschland betrifft, hält Krage das derzeitige Sicherheitsniveau für ausreichend. „Das Problem sind vielmehr die Drittländer", so Krage. Dort sei es notwendig, auch entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. (cd) 

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