Die "Rollende Landstraße" auf der Bahnstrecke zwischen Dresden und dem tschechischen Lovosice hat im vergangenen Jahr an Attraktivität verloren. Im Jahr 2001 wurden 85.000 Laster im Huckepack-Verfahren auf dem Schienenweg befördert. Das seien 18.000 weniger gewesen als noch im Jahr zuvor, sagte Burkhard Zscheischler, Sprecher des Wirtschaftsministeriums, in Dresden. "Die Straße ist für die Lastwagen derzeit einfach reizvoller." Die Gründe für die geringere Auslastung der Rollenden Landstraße liegen für Zscheischler unter anderem in den ausgebauten Zollanlagen an der Bundesstraße 170. Dadurch hätten sich die Wartezeiten bei der Grenzabfertigung deutlich verkürzt. Durch den Ausbau der S-Bahn-Anlagen im Bereich Dresden komme es außerdem zu Verzögerungen auf der Schiene. (vr/dpa)
Die Rollende Landstraße ist wenig gefragt
Die Zahl der im Huckepack-Verfahren transportierten Lkw ist um 18.000 Stück gesunken