Bonn. Fast zeitgleich hat DHL Express vergangene Woche in Asien zwei neue Gateways eröffnet: Das Taipei Gateway am Taoyuan International Airport in Taiwan und das Incheon Gateway am Incheon International Airport in Südkorea. Die Tochter der Deutschen Post DHL will hierdurch die Effizienz des operativen Geschäfts steigern und die Servicequalität und Flexibilität für die Kunden beim Versand eiliger Sendungen erhöhen. In den Bau des neuen DHL Taipei Gateway hat DHL rund 6,2 Millionen US-Dollar investiert. Auf einer Grundfläche von 13.500 Quadratmetern, etwa viermal größer als die bisherige Anlage, kann nun die Umschlagkapazität von 3600 auf 11.000 Sendungen pro Stunde verdreifacht werden. Gleichzeitig handelt es sich um Taiwans einziges Express-Gateway, das über eine 24-stündige Sendungsannahme verfügt, wodurch sich die Einlieferfristen hier um bis zu zwei Stunden verlängern lassen. Das 20.000 Quadratmeter große Gebäude des Incheon Gateway mit einer Investitionssumme von 50 Millionen US-Dollar verfügt über eine vollautomatische Sortieranlage für Pakete, mit der sich jetzt die fünffache Sendungsmenge bewältigen lässt. Automatisierte Gewichtsmessungen und Röntgenanlagen stellen sicher, dass eine maximale Kapazität von 13.500 Sendungen pro Stunde erreicht wird. Dabei erfasst ein mit sechs Kameras ausgestattetes Sortiersystem Gewicht und Größe pro Sendung und ist direkt mit der Datenbank des Verteilzentrums verbunden. Gleichzeitig werden im Sortiersystem die Detailangaben der Luftfrachtbriefe aufgenommen. Von diesem südkoreanischen Knotenpunkt aus werden zum Beispiel die Märkte in der Mongolei, Nordchina und Ost-Russland bedient. Darüber hinaus hat er interkontinentale Verbindungen nach Europa und in die USA. (sv)
DHL erweitert Express-Kapazitäten im Asien-Netzwerk
Neue Gateways in Taiwan und Südkorea