Mit viel Lob für den russischen Präsidenten starten westliche Investoren ins neue Jahr. Die Reformen von Wladimir Putin haben die Rahmenbedingungen grundlegend verbessert, konstatiert die Delegation der Deutschen Wirtschaft in ihrem Bericht für 2001. Der in Moskau ansässige Interessenverband lobt Putins erfolgreiche, weil starke Hand. Damit habe der Präsident die politischen und wirtschaftlichen Kräfte in Russland endlich vereinigt und Blockaden bei der Gesetzgebung dauerhaft ausgehebelt. Die Föderation sei nun auf dem besten Weg zu "mehr Markt, mehr Transparenz, mehr Öffnung nach außen und einem weiteren Rückzug des Staates aus der Wirtschaft". Unter anderem hebt die Delegation die jetzt höheren Zentralbankreserven, die stabile Währung, Verwaltungsumbauten und die wachsende Kaufkraft in Russland hervor. Für 2002 werden wichtige Impulse durch die Steuerreform und neue Zollbestimmungen erwartet. Weiterhin seien dank Putin alle Ampeln auf "Wachstum" und "fortschreitende Stabilisierung" geschaltet. (vr/jpd)
Deutsche Wirtschaft lobt Putin
Russland besitzt jetzt eine stabile Währung und eine wachsende Kaufkraft