Bremerhaven. Mit der offiziellen Freigabe von weiteren 340 m Kaimauer für den Containerumschlag verfügt Bremerhaven seit Freitag über zusätzliche Umschlagkapazitäten für den stark wachsenden Containerverkehr. Das Projekt trägt die Bezeichnung „CT IIIa", also Containerterminal IIIa. Damit haben die Bremerhavener hinsichtlich der Weiterenticklung der so genannten „Stromkaje" - den Containerterminals entlang der Weser - fast das Ende der Fahnenstange erreicht. Mit Hochdruck arbeitet der Stadtstaat daran, dass an die bestehenden insgesamt 3,2 Kilometer „Stromkaje" ein letztes Teilstück hinzugefügt werden kann, das den Arbeitstitel „CT IV" trägt. Dabei geht es um insgesamt 1,7 Km zusätzlicher Kaimauer. Gegen das Projekt, das aus Sicht des Bremer SPD-CDU-Senats für den Hafenstandort Bremerhaven unverzichtbar ist, reget sich allerdings massiver Widerstand von den Anwohnern. Nach dem Willen der Bremer Regierung soll CT IV etwa 2007/2008 fertig sein. Für die Zeit danach gibt es bereits ein anderes Projekt: den Tiefwasserhafen in Wilhelmshaven. Die BLG Logisticis Group gehört über ihre Container-Tochter Eurogate zu den entschiedenen Befürwortern des Tiefwasserhafens und spricht in diesem Zusammenhang bereits vom „CT V". Sie hat sich auch beizeiten als möglicher Betreiber der Anlage ins Gespräch gebracht. Über die Bremischen Häfen wurden im ersten Halbjahr rund 1,6 Millionen TEU umgeschlagen - ein Plus von 11,4 Prozent. Vor allem die Verkehre mit Asien und den USA bleiben die Wachstumsträger. (vr/eha)
Containerterminal CT IIIa geht in Bremerhaven in Betrieb
Längste Containermauer der Welt noch ein Stück länger