Ceva Group steigert Umsatz um 32,2 Prozent

24.03.2009 11:41 Uhr
Ceva
Ceva Logistics steigert Umsatz im Jahr 2008 auf 6,3 Millarden Euro (Bild: Ceva)
© Foto: Ceva Logistics

Logistikdienstleister stellt sich auf schwieriges Geschäftsjahr 2009 ein

Hoofddorp. Logistikdienstleister Ceva Logistics hat seinen konsolidierten Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr um 32,3 Prozent auf rund 6,3 Milliarden Euro gesteigert. Wie das niederländische Unternehmen am Dienstag mitteilte, stieg das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) im Jahr 2008 um 6,3 Prozent auf 320 Millionen Euro. Nach Unternehmensauskunft habe man dabei stark von der Fusion mit dem US-amerikanischen Logistikkonzern EGL Eagle Global Logistics im August 2007 profitiert. Im vierten Quartal 2008 verzeichnete Ceva aufgrund der weltweiten Rezession allerdings eine Umkehr des Umsatztrends: Dazu hätten insbesondere rückläufige Luftfrachtvolumina und Rückgänge im Bereich Inbound Automotive beigetragen. Diese führten im vierten Quartal zu einem Umsatzeinbruch von sieben Prozent auf rund 1.563 Milliarden Euro und einem Rückgang des EBITDA um 42 Prozent auf 58 Millionen Euro. „In unserem ersten Jahr als vollständig integriertes Unternehmen haben wir uns trotz der schwierigen Zeit gut am Markt behaupten können.“ kommentiert John Pattullo, CEO von Ceva Logistics. Künftig wolle sich der Logistikdienstleister verstärkt auf den Gewinn von Marktanteilen, eine gezielte Kostenbegrenzung und die weitere Stärkung des Kerngeschäfts konzentrieren. Für das laufende Jahr rechnet Ceva mit einer Fortsetzung des Trends im vierten Quartal 2008 an. So verzeichnete der Konzern nach eigenen Angaben in den ersten beiden Monaten 2009 weiterhin relativ schwache Transaktionsvolumina und reduzierte Frachtströme – insbesondere im Automobilsektor. Für das erste Quartal 2009 rechnet der Logistikdienstleister derzeit mit einem Umsatz zwischen 1,3 und 1,4 Milliarden Euro und einem EBITDA vor Sonderposten von 27 bis 37 Millionen Euro. Ceva erwartet zum Ende des ersten Quartals 2009 eine Nettoverschuldung von bis zu 2,7 Milliarden Euro. Die Konzernleitung arbeitet indes an einem Maßnahmenprogramm, wodurch rund 150 Millionen Euro eingespart werden sollen. (ag)

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