Berlin. Der Bundesrat pocht auf Mitsprache der Länder bei der umstrittenen Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes. Mit dem jetzigen Verfahren des Verkehrsministeriums sei eine Beteiligung nicht möglich, kritisierte die Länderkammer am Freitag in einer Entschließung. Die Länder meldeten die „große Sorge“ an, dass bei der Neuorganisation „das regionale Know-how verloren geht.“ Nach Plänen von Bundesminister Peter Ramsauer (CSU) sollen die Wasser- und Schifffahrtsdirektionen in Kiel, Hannover, Aurich, Mainz, Magdeburg, Münster und Würzburg bis 2020 schrittweise aufgelöst und deren Aufgaben in einer neuen Generaldirektion in Bonn gebündelt werden. (dpa)
Bundesrat will Mitsprache bei WSV-Reform
Die Länder wollen bei der umstrittenen Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung mitreden.