Bremen. Die Bremischen Häfen schöpfen wieder Hoffnung. Der Seegüterumschlag weise trendmäßig wieder nach oben, sagte Bremens neuer Häfen- und Wirtschaftssenator Martin Günthner (SPD). Besonders deutliche Zuwächse konnten im Containersegment realisiert werden, der sich fast vollständig auf Bremerhaven konzentriert. Im 1.Quartal liegt das für diese Sparte verwirklichte Mengenplus bei zwölf Prozent auf 1,13 Millionen Standardcontainer (TEU).
Inzwischen liegt der Entwurf des Planfeststellungsbeschlusses für die Fahrrinnen-Anpassung in der Außenweser vor. Erst vor wenigen Tagen hatte Emanuel Schiffer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Eurogate-Gruppe, in Bremen erklärt, dass er mit der Aufnahme der Vertiefungsmaßnahmen bei Bremerhaven zum Jahresende rechnet.
Aufholungstendenzen sind auch beim Massengutumschlag unübersehbar. Das Mengenplus gegenüber dem Vorjahr liegt bei gut 30 Prozent. Der Stückgutumschlag erholte sich um rund 17 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Auch beim Autoumschlag, der sich auf Bremerhaven konzentriert, geht es wieder bergauf, zumindest, was den Gesamtumschlag betrifft. Der Zuwachs lag im ersten Quartal bei gut 29 Prozent. Allerdings wird dieses Plus ausschließlich durch den deutschen Export getragen. Fahrzeuge der deutschen Premium-Hersteller finden seit längerer Zeit einen guten Absatz in Übersee, allen voran in China, berichtete jetzt BLG Logistics Group-Vorstandsvorsitzender Detthold Aden. (eha)