Bremerhaven bekommt zusätzliche Containerumschlag-Kapazitäten. Josef Hattig, Häfen- und Wirtschaftssenator des Landes Bremen, gab jetzt mit dem ersten symbolischen Rammschlag das Startzeichen für das Projekt "Containerterminal IIIa" (CT IIIa) aus. Bis Herbst 2003 entstehen für 190 Millionen Mark (97 Millionen Mark) weitere 340 Meter Kaimauer. Sie schließen direkt an die bereits vorhandene Kaimauer an. Nach Abschluss der Arbeiten wird sich der Terminal über eine Gesamtlänge mehr als drei Kilometer erstrecken. Hattig betonte, dass das Projekt CT IIIa ein absolutes Muss sei, um die Wettbewerbsfähigkeit Bremerhavens abzusichern. So sei der Containerumschlag über diesen Hafen zwischen 1998 und 2000 um rund 50 Prozent gestiegen. Parallel zu der jetzt eingeleiteten Baumaßnahme treibt Bremen die Planungen für eine weitere Ergänzung des Terminals, das heißt zwei zusätzliche Schiffsliegeplätze, voran. Zu dem Projekt "CT IV" gäbe es "keine Alternative", so Hattig. Er strebt dessen Fertigstellung für den Sommer 2006 an. Hattig fordert zudem eine weitere Vertiefung der Außenweser um 1,20 Meter. Der Trend zu größeren Schiffen mache diese Maßnahme erforderlich. In den Bremischen Häfen wurden bis Juli rund 27,1 Millionen Tonnen umgeschlagen - ein Plus von 5,4 Prozent. Allein auf Bremerhaven entfielen dabei 19,1 Millionen Tonnen (plus 11,2 Prozent). (vr/eha)
Bremerhaven: Neue Kapazitäten für den Containerumschlag
Mit Baumaßnahmen wird die Wettbewerbsfähigkeit gesichert