Brain denkt an den Turnaround

27.03.2002 07:00 Uhr

Brain International, ein Softwareanbieter für unternehmensübergreifende Geschäftsprozesse, erzielte im Geschäftsjahr 2001 einen Jahresüberschuss von 1,3 Millionen Euro.

Im Vorjahr gab es unter dem Strich noch einen Verlust von 42 Millionen Euro. Mit einem Umsatz von 112,6 Millionen Euro erreichte der Konzern seine eigenen Planvorgaben. Verlgichen mit dem Vorjahr sind das rund 6,4 Millionen Euro weniger. Werde der Umsatz um die nicht mehr zum Kerngeschäft gehörende Bereiche (Hardware) und um deinvestierte Tochtergesellschaften bereinigt, so das Unternehmen, sei ein leichtes Umsatzplus zu verzeichnen. "Die mit Beginn des Turnaround-Prozesses eingeleiteten Kostenreduzierungsmaßnahmen wurden durchgeführt und haben kombiniert mit der Neupositionierung zum Turnaround geführt. Dies ist eine solide Basis für ein positives operatives Ergebnis in 2002", so der Vorstandsvorsitzender Hans-Peter Eitel zu den Zahlen. Letzteres war im vergangenen Geschäftsjahr noch rot ließ aber die eingeleitete Trendwende deutlich erkennen. Betrug der operative Verlust vor Zinsen und Steuern im Jahr 2000 noch fast 41 Millionen Euro, so lag er im vergangenen Jahr bei 4,5 Millionen Euro. Der erstmals wieder positive Cash-flow und die Zuwachsraten beim Lizenzverkauf lassen aber hoffen, dass es im laufenden Geschäftsjahr auch operative Gewinne zu vermelden gibt.

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