Frankfurt/Lohr am Main. Dank gut gefüllter Auftragsbücher blickt der Antriebs- und Steuerungsspezialist Bosch Rexroth optimistisch in das laufende Geschäftsjahr. Der Auftragseingang habe im Januar um 29 Prozent über dem schon sehr guten Vorjahresniveau gelegen, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bosch Rexroth AG, Manfred Grundke, am Dienstag in Frankfurt. Das zur Bosch-Gruppe gehörende Unternehmen mit Sitz im unterfränkischen Lohr am Main erwartet für 2007 weiteres Wachstum. Als Zulieferer für Windenergieanlagen hofft das Unternehmen, vom weltweiten Boom erneuerbarer Energien auch in diesem Jahr profitieren zu können. Im abgelaufenen Geschäftsjahr sei der Umsatz in diesem Bereich um knapp zwei Drittel auf rund 120 Millionen Euro gestiegen. Vor allem in Amerika und Asien steige die Nachfrage nach Anlagen für regenerative Energien, sagte Grundke. Der Vorstandschef kündigte nach der Eröffnung eines Werks in China Ende 2006 nun auch den Produktionsbeginn in einem Werk in Rumänien an. Zudem sei eine Fertigung im tschechischen Brno geplant. „Diese zusätzlichen Kapazitäten kommen genau zum richtigen Zeitpunkt, denn in den Leitwerken in Deutschland, Amerika und Europa arbeiten wir an der Kapazitätsgrenze“, sagte Grundke. Ferner soll die Produktion von Getrieben in Witten (Nordrhein-Westfalen) ausgebaut werden. Das abgelaufene Geschäftsjahr war für den Maschinenbauer ein Rekordjahr. Der Umsatz kletterte im Vergleich zu 2005 um 7,1 Prozent auf über 4,9 Milliarden Euro. Zum Gewinn macht das Unternehmen keine Angaben. Die Zahl der Mitarbeiter erhöhte sich um mehr als 1500 auf weltweit knapp 30.000, davon 16.100 (plus 743) in Deutschland. Bosch Rexroth war 2001 aus der Zusammenführung von Mannesmann Rexroth und Bosch Automatisationstechnik entstanden. (dpa)
Bosch Rexroth: Auftragsbücher gut gefüllt
Das abgelaufene Geschäftsjahr war für den Maschinenbauer ein Rekordjahr: Der Umsatz kletterte im Vergleich zu 2005 um 7,1 Prozent auf über 4,9 Milliarden Euro