Wiesbaden. Insgesamt wurden laut Statistischem Bundesamt 2004 gut 235 Millionen Tonnen Güter befördert, über 15 Millionen Tonnen mehr als im Vorjahr. Mit dieser Beförderungsmenge erzielte die Binnenschifffahrt gegenüber dem normal verlaufenen Jahr 2002 einen Zuwachs von etwa 3,5 Millionen Tonnen oder 1,5 Prozent. Besonders stark sind 2004 mit Zunahmen von über zehn Prozent der Durchgangsverkehr und der Versand ins Ausland gewachsen. Allerdings hat der Durchgangsverkehr das Niveau von 2002 noch nicht wieder erreicht. Beim Versand ins Ausland übertrafen die Binnenschifffer mit einer Güterbeförderung von 51,3 Millionen Tonnen nicht nur das Ergebnis von 2002 um 4,6 Prozent, auch innerhalb der letzten zehn Jahre ist dies der höchste Wert. Wesentlich geringer zugenommen hat mit 6,2 Prozent der Empfang aus dem Ausland, der mit etwa 105 Millionen Tonnen die wichtigste Verkehrsrelation darstellt und fast 45 Prozent der Binnenschifffahrtsergebnisse ausmacht. Weiterhin auf einem stabilen Wachstumspfad ist der Containerverkehr: Mit 1,948 Millionen TEU (Twenty-foot-Equivalent-Unit) legte er gegenüber 2003 um knapp 18 Prozent zu.
Binnenschifffahrt 2004: Knapp sieben Prozent mehr Güter befördert
Die Güterbeförderung in der Binnenschifffahrt ist 2004 um 6,9 Prozent gestiegen. Im Jahr 2003 hatte sich der Güterumschlag, vor allem wegen der lang anhaltenden Niedrigwasserstände wichtiger Flüsse, noch um über fünf Prozent verringert.