Im Streit um die Tiroler Transitbeschränkungen zeichnet sich vor dem Europäischen Gerichtshof eine überraschend deutliche Tendenz ab. Ein Generalanwalt des EuGH stellt zentrale Maßnahmen Österreichs auf den Prüfstand und stärkt damit die Position Italiens sowie der Transportbranche. Verbände sehen darin ein wichtiges Signal für den freien Warenverkehr in Europa, während Tirol bereits Gegenwehr ankündigt. Doch selbst wenn die Richter dieser Einschätzung folgen sollten, dürfte die Debatte um Transitverkehr, Umweltschutz und Verkehrslenkung am Brenner damit noch lange nicht beendet sein.
Dieser Inhalt gehört zu
Als VerkehrsRundschau-Abonnent haben Sie kostenfreien Zugriff.
VerkehrsRundschau plus ist DAS Profiportal für Transport, Logistik & Spedition. Mehr Infos finden Sie
hier!