Berüchtigte Strecke in Süditalien wird modernisiert

15.01.2002 16:30 Uhr

Ausbau der A3 soll Wirtschaft der schwachen Mittelmeerregion ankurbeln

ROM. Weitere 40 Straßenkilometer sollen noch vor dem Sommer 2002 auf der gefürchteten Autobahnstrecke Salerno-Reggio Calabria (A3) in Süditalien ausgebaut werden. Insgesamt sind damit auf der Strecke mit der höchsten Unfallrate Italiens 90 Kilometer modernisiert worden. Laut Angaben des italienischen Dachverbands für Straßenbau (Anas) beliefen sich die bisherigen Baukosten auf 1,7 Millionen Euro. Um die gesamte Fertigstellung rasch voranzutreiben, würden weitere 4,3 Millionen Euro benötigt, teilte Anas-Chef Vincenzo Pozzi bei einem Lokalaugenschein der A3 mit. Anas hofft dabei auf die finanzielle Unterstützung der EU. "Die Modernisierung dieser stark frequentierten Autobahn ist auch für die Europäische Union von Interesse, weil die Strecke strategisch sehr wichtig ist, um die schwache Wirtschaft im Mittelmeerraum stärker anzukurbeln," erklärte Pozzi. (vr/im)

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