Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sank der Umsatz um acht Prozent auf knapp sechs Milliarden Euro. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) fiel im gleichen Zeitraum um sechs Prozent auf 157 Millionen Euro, der Konzernüberschuss um fast zwölf Prozent auf gut 69 Millionen Euro. Der Gewinn ist durch Rückstellungen für Aktienoptionen für das Management in Höhe von gut 19 Millionen Euro belastet worden. Ohne diesen Einmaleffekt wäre das Ebit um acht Prozent gestiegen, teilt das Unternehmen mit. Während sich die beiden Wachstumsbereiche Verkehrs- und Chemielogistik erfolgreich weiterentwickelt hätten, sei die unbefriedigende Ergebnisentwicklung auf den Werkstoffbereich zurück zu führen, heißt es weiter. Der Konzern, der von der Deutschen Bahn übernommen werden soll, blieb den Ausblick auf das gesamte Geschäftsjahr schuldig.
Bei Stinnes sind Umsatz und Gewinn gesunken
Der Logistikkonzern Stinnes musste im ersten Halbjahr 2002 wegen der Konjunkturflaute und gesunkener Preise Einbußen bei Umsatz und Gewinn hinnehmen.