München. Beim Kampf gegen das Feinstaub-Problem haben alle drei Landtagsfraktionen die Staatsregierung einstimmig zur Unterstützung der Kommunen aufgerufen. Konkret sollen die staatlichen Behörden den Bürgermeistern bei der Aufstellung von Luftreinhalteplänen helfen. SPD und Grüne stimmten einem entsprechenden Dringlichkeitsantrag der CSU zu. Außerdem soll die Staatsregierung sich in Berlin für eine Reduzierung der Krebs erregenden Feinstäube einsetzen. Das Umweltministerium soll auch der Frage nachgehen, wie weit die Einführung von Rußfiltern bei Diesel-Fahrzeugen und Lokomotiven die Feinstaub-Belastung reduzieren könnte. Geprüft werden sollen auch steuerliche Anreize für alternative Antriebssysteme und Kraftstoffe. Viele Städte haben bereits den seit Anfang des Jahres geltenden Feinstaub-Grenzwert der EU überschritten. Demnach darf der Feinstaub-Gehalt an maximal 35 Tagen im Jahr über 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft liegen. (dpa)
Bayern: Landtag fordert bessere Aufklärung über Feinstaub
Die bayerische Regierung soll Kommunen bei der Erstellung von Luftreinhalteplänen unterstützen