Der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) hat die Konjunkturprognosen für das laufende Jahr nochmals nach unten korrigiert. "Wir können nicht davon ausgehen, dass wir in diesem Jahr einen Zuwachs bei den Bauinvestitionen erreichen. Auch was die Entwicklung im kommenden Jahr angeht, können wir nur zurückhaltend prognostizieren. Die Bauinvestitionen werden in Gesamtdeutschland bestenfalls minimal zunehmen", sagte Arndt Frauenrath, neu gewählter Präsident des ZDB auf einer Pressekonferenz. Für Gesamtdeutschland rechnet der ZDB nun mit einem Rückgang der Bauinvestitionen um ein Prozent. Die Auftragseingänge für die Betriebe gingen bis Ende August in Westdeustchland um 8,9 Prozent zurück, in Ostdeutschland um 12,2 Prozent. Die wirtschaftliche Lage der Bauunternehmen bezeichnete Frauenrath aufgrund des niedrigen Preisniveaus als düster.
Baugewerbe korrigiert Prognosen nach unten
Auch für nächstes Jahr keine Besserung der Lage erwartet