Der Grundstein für die Anbindung Rügens an die Ostseeautobahn A 20 ist am Montag bei Grimmen (Kreis Nordvorpommern) gelegt worden. Von der rund 54 Kilometer langen Schnellstraße, die bis 2005 fertig sein soll, werde Vorpommern wirtschaftlich stark profitieren, sagte Ministerpräsident Harald Ringstorff (SPD) am Montag bei der Grundsteinlegung. Der 719 Millionen Mark teure Zubringer wird in fünf Etappen als vierstreifige Bundestraße zwischen der Ortsumgehung Stralsund und der A 20 östlich von Grimmen gebaut soll ab 2005 durchgehend befahrbar sein. Einzelne Teilstücke würden bereits vorher fertig gestellt. Das Teilstück von der A 20 bis Teschenhagen und von dort weiter bis zur Querspange Stralsund soll bereits 2003 für den Verkehr freigegeben werden. Als letztes Teilstück des Zubringers werde auf der Insel Rügen eine Bundesstraße von Altefähr nach Bergen gebaut. Mit der neuen B 96n als leistungsfähiger Hinterland-Anbindung erhalte der mit 170 Millionen Mark ausgebaute Fährhafen Sassnitz/Mukran nun endlich die Möglichkeit, sein Potenzial voll auszunutzen, sagte Ringstorff weiter. Wettbewerbsvorteile wie die kürzeste See-Entfernung nach Schweden, Finnland, Russland und ins Baltikum seien derzeit bei weitem nicht ausgeschöpft. (vr/dpa)
Baubeginn für Rügenanbindung zur A 20
Vierstreifige Bundesstraße soll ab 2005 befahrbar sein