Genf (Schweiz). Die Autobranche könnte nach Ansicht von Audi-Chef Rupert Stadler Anfang 2010 die Talsohle durchschritten haben. Er hoffe Ende 2009 auf „Licht am Ende des Tunnels“, sagte Stadler am gestrigen Dienstag auf dem Genfer Autosalon. Im laufenden Jahr rechnet der Hersteller mit einem Absatzrückgang von etwa zehn Prozent auf rund 900.000 Fahrzeuge. Im Februar verkauften die Ingolstädter mit 63.000 Autos elf Prozent weniger als noch vor einem Jahr. Auf die Absatzflaute reagiert Audi mit einer Drosselung der Produktion. Über Ostern sei eine weitere Woche Kurzarbeit geplant, sagte Stadler. Durch die Maßnahmen sollen insgesamt rund 12.500 Autos weniger produziert werden. Im vergangenen Jahr hatte Audi als einziger deutscher Premiumhersteller noch dem branchenweiten Trend getrotzt und unterm Strich ein Absatzplus von 4,1 Prozent auf etwas mehr als eine Million verkaufte Fahrzeuge geschafft. Besonders unter Druck sei derzeit weiter der Markt in den USA, sagte Schwarzenbauer. In China scheine es dagegen nicht so dramatisch abwärts zu gehen wie zunächst befürchtet. (dpa/ak)
Audi-Chef sieht „Licht am Ende des Tunnels“ für Autobranche
Die Autobranche könnte nach Ansicht von Audi-Chef Rupert Stadler Anfang 2010 die Talsohle durchschritten haben