Wien/Österreich. Austrian Airlines (AUA) hat ihre Jahresbilanz 2006 vorgelegt, die mit einem Verlust von knapp 130 Millionen Euro vor Steuern schlechter als erwartet ausfiel. Das Vorjahresergebnis entspricht etwa den Zahlen von 2005. Im laufenden Jahr soll sich der Verlust verringern, wenngleich das Management noch keine konkreten Zahlen nennen will. 2008 hofft man in die Gewinnzone zurückzukehren. Zum Turnaround sollen ein massiver Personalabbau - elf Prozent der Planstellen wurden gestrichen -, die Einstellung unrentabler Langstrecken, etwa nach Schanghai, und eine Qualitätsoffensive beitragen. Einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg soll auch der Ausbau des osteuropäischen Marktes leisten. Seit rund einem Monat arbeitet AUA deshalb mit der russischen Air Union zusammen und erwartet sich davon einen besseren Zugang zum Russlandmarkt. (rv)
AUA bleibt im Minus
Jahresbilanz von Austrian Airlines schlechter als erwartet: 2008 soll das Unternehmen in die Gewinnzone zurückkehren