Wien. Die österreichische Autobahngesellschaft Asfinag will ihre Erfahrungen mit dem Bau und Betrieb von Hochleistungsstraßen jetzt auch im Ausland verwerten. Eine grundsätzliche Einigung darüber hat die Gesellschaft mit Verkehrsminister Hubert Gorbach bereits erzielt, bestätigte Aufsichtsrats-Vorsitzender Johann Quendler gegenüber der Zeitung "Kurier". Bis Anfang des kommenden Jahres sollen die organisatorischen Voraussetzungen für die Umsetzung dieses Plans geschaffen werden. Dazu wird die Asfinag eine Holding-Struktur mit Tochterunternehmen für Telematik, Autobahnbau, Maut und Betrieb erhalten. Ein weiterer wichtiger Baustein ist die Beteiligung an der österreichischen Mautgesellschaft Europpass, deren Eigentümer derzeit zu hundert Prozent die italienische Mautgesellschaft Autostrade ist. Asfinag möchte 26 Prozent der Geschäftsanteile und will auch eine Tochtergesellschaft des Bauunternehmens Strabag in die neue Struktur mit einbinden. (vr/rv)
Asfinag vor Expansion
Autobahngesellschaft will Beteiligung an der österreichischen Mautgesellschaft Europpass, deren Eigentümer derzeit zu hundert Prozent die italienische Gesellschaft Autostrade ist