Köln. Das operative Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) werde bei rund 4,2 Milliarden Euro (vor Sondereffekten) erwartet, sagte Appel am Dienstag auf der Hauptversammlung der Deutschen Post in Köln. Im Vorjahr lag das Ebit (vor Einmaleffekten) bei rund 3,8 Milliarden Euro. Nach dem Ausscheiden des langjährigen Vorstandschefs Klaus Zumwinkel, der wegen der Liechtensteiner Steueraffäre abgetreten war, habe für den Konzern „eine neue Ära“ begonnen, sagte Appel vor rund 3500 Aktionären. Der Wechsel sei rasch erfolgt und das Unternehmen habe „eindeutig Fahrt gewonnen“. Das jüngere und noch internationaler ausgerichtete Management-Team werde sich noch stärker darauf konzentrieren, mehr Wert für Investoren, Kunden und Mitarbeiter zu schaffen, sagte er. Die Aktionäre würden weiter an der positiven Geschäftsentwicklung beteiligt. Für 2007 soll die Dividende um 20 Prozent auf 90 Cent je Aktie erhöht werden.
Appel: Für Post hat neue Ära begonnen
Der neue Post-Vorstandschef Frank Appel sieht den Konzern auf gutem Weg und hat die Gewinnprognose für das Jahr 2008 bekräftigt.