Weimar. Die Holzkiste als Fahrersitz ging nicht durch: Noch an Ort und Stelle ließen Weimarer Polizisten einen Autofahrer aus Belgien sein ungewöhnliches Sitzmodell auswechseln. Die Beamten hatten den 44-Jährigen am Donnerstag gestoppt, weil sein Transporter marode aussah. Wie die Polizei am Freitag weiter berichtete, reichte die Mängelliste von unterschiedlichen und zerschlissenen Reifen über Lenk- und Bremsdefekte bis zur Holzkiste am Lenkrad. Der eigentliche Fahrersitz lag hinten im Wagen. Warum der Belgier das Holzmodell vorzog, konnte die Polizei nicht sagen. Außer einem Zwangsbesuch in der Werkstatt wurden 130 Euro Bußgeld fällig. „Ein interessanter Kandidat“, sagte Polizeisprecher Sven Opitz. Immerhin sei das Gefährt aber nicht so gefährlich gewesen wie regelmäßig auf der Autobahn gestoppte zerschlissene 40-Tonner. (dpa/pi)
Am Rande: Polizei lässt Holzkiste als Fahrersitz nicht durchgehen
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