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Air Cargo Germany mit negativem Ergebnis

Die 2008 gegründete Fluglinie will ihre Flotte ausbauen 
© Foto: Air Cargo Germany

Frachtairline sucht Kapitalgeber für moderates Wachstum / Zeitweiser Ausfall eines Flugzeugs und steigende Kerosinpreise drücken Ergebnis


Datum:
13.04.2011
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Frankfurt/Main. Für das Geschäftsjahr 2010 meldet die Frachtfluglinie Air Cargo Germany (ACG) ein „leicht negatives Betriebsergebnis". So die Aussage von Airline-Chef Michael Bock gestern Abend in Frankfurt beim Air Cargo Club Deutschland. Ein Teil der Verluste sei durch technische Probleme bei einem der Frachtflugzeuge verursacht worden, das dadurch temporär für Transporte ausgefallen ist. Als weitere Gründe nannte der Manager die seit vergangenem November kontinuierlich gestiegenen Kerosinpreise sowie das Ausbleiben der sonst üblichen Hochsaison für Luftfracht im 4. Quartal 2010. Um weiter zu wachsen suche seine Gesellschaft einen Kapitalgeber. „Diesen sehe ich eher bei Banken und nicht bei einem strategischen Partner, also einem Investor", sagte Bock.

Die 2008 gegründete Fluglinie will ihre derzeit aus vier Frachtjumbos bestehende Flotte sowie das Streckennetz weiter ausbauen, jedoch nur bei entsprechender Marktnachfrage. Bock kündigte an, einen weiteren Boeing B747-400-Frachters voraussichtlich im Oktober einzuflotten. Dem soll im kommenden Jahr ein zusätzlicher Cargojumbo folgen. Abhängig seien diese Schritte allerdings von der jeweiligen Nachfragesituation, betonte der Manager.

Als Ergänzung zum bestehenden Streckennetz nannte er als zukünftige Flugziele die Destinationen Sao Paulo (Viracopos), Quito und Bogota in Lateinamerika, New York (JFK) und Chicago in den USA sowie die südkoreanische Hauptstadt Seoul. Die Flugrechte in die USA besitze seine Gesellschaft bereits, so Bock. Der Termin für die Aufnahme dieser Routen sei abhängig von der weiteren Flottenentwicklung.

Als mittelfristiges Ziel strebt ACG seinen Worten zufolge einen operationellen Mix bestehend aus 70 Prozent Linien- und 30 Prozent Bedarfsflügen an. Derzeit beträgt das Verhältnis 85 (Linie) zu 15 (Charter). Die zu erzielende Marge sei in der Regel bei Bedarfsflügen vergleichsweise etwas höher, sagte Bock. Seinen Angaben zufolge hat die auf dem Flughafen Frankfurt-Hahn beheimatete Frachtfluglinie im abgelaufenen Geschäftsjahr 95.000 Tonnen befördert. Als Ziel für 2011 nannte er die Steigerung dieser Menge auf 145.000 Tonnen. (hs) 

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