Hamburg. Angesichts des schweren Busunglücks in Ungarn hat der Automobilclub ADAC mehr Sicherheit auch an Bahnübergängen in Deutschland gefordert. Zwar seien die meisten der bundesweit rund 24.000 Übergänge mit Schranken gesichert, aber an einigen gebe es weiterhin lediglich Blinklicht-Anlagen, sagte ADAC-Sprecher Klaus Reindl am Freitag dem Sender NDR Info. Die weniger gesicherten Übergänge seien vor allem dann besonders kritisch, wenn die Sonne die Fahrer stark blende und dabei das rote Blinklicht einfach übersehen werde. Deshalb fordert der ADAC, die Andreaskreuze vor Bahnübergängen mit einer gelb leuchtenden, stark reflektierenden Folie zu bekleben. In Bayern gebe es bereits solche "Teststrecken", sagte Reindl. An diesen Bahnübergängen habe sich kein Unfall mehr ereignet. (vr/dpa)
ADAC fordert mehr Sicherheit auch an deutschen Bahnübergängen
Verkehrsclub sieht besonders in unbeschrankten Übergängen eine Gefahrenquelle