München. Im Tarifkonflikt der Metall- und Elektroindustrie haben am Montag in ganz Bayern tausende Beschäftigte ihre Arbeit vorübergehend ruhen lassen. Nach Angaben der IG Metall beteiligten sich bis zum frühen Nachmittag mehr als 6000 Mitarbeiter an den Warnstreiks, mit denen die Gewerkschaft ihrer Forderung nach acht Prozent mehr Lohn in der laufenden Tarifrunde Nachdruck verleihen will. In München kam es am Morgen beim Nutzfahrzeughersteller MAN zu Warnstreiks. Hier beteiligten sich rund 4000 Beschäftigte an den Aktionen. Auch in den kommenden Tagen sind zahlreiche Aktionen geplant. Am Dienstag will die Gewerkschaft die Warnstreiks auf rund 60 Betriebe im Freistaat ausweiten. Dann sollen bis zu 20 000 Beschäftigte zeitweise nicht arbeiten. (dpa)
4000 streikende Beschäftigte bei MAN
IG Metall weitet Warnstreiks in Bayern aus