Frankfurt am Main/Berlin. Gemeinsam mit der Nexolab GmbH, unterstützt durch die Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (HTW), wurden 63 Unternehmen verschiedener Branchen in Deutschland und Österreich danach befragt, welchen Stellenwert sie dem Thema E-Sourcing im Vergleich zu anderen Trends im Logistikbereich beimessen. Die Ergebnisse wurden im Rahmen des 39. BME-Symposiums in Berlin vorgestellt. Die für den Frachteinkauf verantwortlichen Einkaufs- und Logistikleiter nehmen aber auch den Trend zur webbasierten Ausschreibung von Frachten durchaus ernst: Knapp ein Drittel der Befragten gab an, konkrete Maßnahmen im Bereich eRFX (Electronic Requests) zu planen. Insgesamt betrachtet steckt der Trend zum E-Sourcing zumindest im Logistikbereich allerdings noch in den Kinderschuhen. Erste Erfolge einzelner Firmen sind jedoch bereits sichtbar. Die Vorteile liegen dabei auf der Hand: Fast in allen Teilen des Ausschreibungsprozesses ergeben sich deutliche Effizienzpotenziale durch elektronische Abbildung. Für Unternehmen mit hohem Frachtanteil wird das Ausschreibungsmanagement im Logistikumfeld damit zukünftig zum strategischen Wettbewerbsfaktor. Bezug der Fallstudie (24 Seiten): im kostenlosen Download unter http://www.bme.de
39. BME-Symposium: Große Potenziale beim elektronischen Frachteneinkauf
Die unternehmensübergreifende Bündelung von Frachtvolumen und die Einführung von Gutschriftverfahren sind Top-Prioritäten beim Sourcing von Logistikdienstleistungen. Das hat eine aktuelle Fallstudie des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME) ergeben.