Insolvenz

Der Geschäftsbetrieb von Sudbrink läuft trotz Insolvenzantrag weiter

©Fotolia/H.Lunke

Sudbrink Spedition meldet Insolvenz an

Als Sachwalter des mittelständischen Teil- und Komplettladungsunternehmen wurde Justus von Buchwaldt eingesetzt.

Bremen. Die Sudbrink-Bremen Spedition, Transporte e.Kfr. hat Insolvenz angemeldet. Das bestätigte ein Vertreter der Kanzlei BBL Bernsau Brockdorff Insolvenz- und Zwangsverwalter gegenüber der VerkehrsRundschau. Zum vorläufigen Sachwalter der Spedition sei Justus von Buchwaldt eingesetzt worden.

Das Unternehmen meldete nun Insolvenz an, weil ein Gläubiger das bereits im Vorfeld erarbeitete Sanierungskonzept nicht mitgetragen hatte, während die Banken und Fahrzeugfinanzierer dem Konzept zugestimmt hatten, führte Matthias Kramm von der Beratungsgesellschaft BDP Venturis Management Consultants auf Anfrage aus.

Bei der Sudbrink-Bremen Spedition, Transporte e.Kfr, wurde die Eigenverwaltung mit Unterstützung der Beratungsgesellschaft BDP Venturis Management Consultants, Michael Bormann und Matthias Kramm, angeordnet. Das Unternehmen hat eine positive Fortführungsprognose und die Eigenverwaltung wird von allen wichtigen Kunden, Lieferanten und Finanzierern unterstützt.

Die Spedition wird bereits in dritter Generation geführt und hat sich insbesondere auf Teil- und Komplettladungen spezialisiert und setzt derzeit eigenen Angaben zufolge 40 Sattelzugmaschinen und  55 Auflieger ein. Zuletzt erwirtschaftete das Unternehmen nach eigenen Angaben einen Umsatz von rund 7,6 Millionen Euro. (eh)

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