Basel. Das Logistikunternehmen Panalpina zahlt 36 Millionen US-Dollar zur Beilegung einer Kartell-Sammelklage. Ein entsprechender Vorvertrag wurde nun abgeschlossen, hat das Unternehmen am Mittwoch mitgeteilt. Die Zahlung erfolgt um eine US-Kartellsammelklage wegen wettbewerbsschädigender Branchenpraxis im Zusammenhang mit Zuschlägen bei Speditionsdienstleistungen gütlich beizulegen. Die Summe enthalte bereits erhaltene Erlöse aus einer unabhängigen Kartellsammelklage gegen verschiedene Fluggesellschaften in Höhe von 5,8 Millionen US-Dollar. Der Vergleich, der noch gerichtlich bestätigt werden muss, werde sich auf das Ergebnis des vierten Quartals 2013 auswirken.
Die zivilrechtliche Sammelklage wurde in den USA im Jahr 2008 gegen mehrere Luftfrachtspediteure einschließlich Panalpina eingereicht. Dieses Verfahren endete 2010 mit einer Vergleichsvereinbarung. (diwi)