München. Die bayerischen Zulassungsstellen können seit Mittwoch, den 10. Juli insgesamt 57 Altkennzeichen wieder ausgeben, die vor 40 Jahren im Rahmen der Gebietsreform verschwunden waren. Wie das bayerische Verkehrsministerium berichtet, hat der Bund kurzfristig die Wiedereinführung der Nummernschilder genehmigt. Noch am Montag war das Ministerium in München davon ausgegangen, dass der schon länger geplante Termin 10. Juli nicht eingehalten werden kann. Deswegen sollte es den Fahrzeughaltern zunächst nur möglich sein, ihre Wunschkennzeichen zu reservieren.
Die Befürworter der alten Nummernschilder, die sich bislang nur noch vereinzelt an Oldtimern fanden, wollen damit die regionale Identität fördern. Das Ministerium erwartet, dass zu den 57 zunächst genehmigten Altkennzeichen bald noch weitere hinzukommen. Es stehe den Landkreisen weiter offen, noch nicht beantragte Kennzeichen nachzumelden.
Die Ortskürzel der nun erneut zugelassenen Altkennzeichen lauten:
AIB (Bad Aibling), ALZ (Alzenau), BRK (Bad Brückenau), BUL(Burglengenfeld), DKB (Dinkelsbühl), EBS (Ebermannstadt), EG (Eggenfelden), ESB (Eschenbach), FDB (Friedberg), FEU (Feuchtwangen), FÜS (Füssen), GEO (Gerolzhofen), GRA (Grafenau), GRI (Griesbach), GUN (Gunzenhausen), HAB (Hammelburg), HEB (Hersbruck), HIP (Hilpoltstein), ILL (Illertissen), KEM (Kemnath), KÖN (Königshofen i. Grabfeld), KÖZ (Kötzting), KRU (Krumbach), MAI (Mainburg), MAK (Marktredwitz), MET (Mellrichstadt), MOD (Marktoberdorf), MÜB (Münchberg), N (Landkreis Nürnberger Land), NAB (Nabburg), NEC (Neustadt b. Coburg), NEN (Neunburg vorm Wald), NÖ (Nördlingen), OCH (Ochsenfurt), OVI (Oberviechtach), PAR (Parsberg), PEG (Pegnitz), REH (Rehau), RID (Riedenburg), ROD (Roding), ROL(Rottenburg a. d. Laaber), SAN (Stadtsteinach), SEF (Scheinfeld), SEL (Selb), SOB (Schrobenhausen), SOG (Schongau), STE (Staffelstein), SUL (Sulzbach-Rosenberg), ROT (Rothenburg o. d. Tauber), UFF (Uffenheim), VIB (Vilsbiburg), VOH (Vohenstrauß), WER (Wertingen), WOR (Wolfratshausen), WOS (Wolfstein), WÜM (Waldmünchen) und WS (Wasserburg). (dpa/lby)