Brennstoffzelle oder Wasserstoff-Verbrenner – wer macht das Rennen?
Optisch sind diese beiden Volvo FH Aero fast identisch und tanken mit Wasserstoff auch den gleichen Kraftstoff. Das war es aber auch schon mit den Gemeinsamkeiten der beiden Sattelzugmaschinen. Wir unterziehen die beiden Prototypen einem Vergleich.
Hier treffen sich zwei Brüder, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Was sie vereint: Beide stammen aus dem Hause Volvo Trucks, befinden sich noch im Prototypen-Stadium, stehen auf dem Konzept einer dreiachsigen FH-Aero-Sattelzugmaschine – und tanken Wasserstoff.
Das war es allerdings auch schon mit den Gemeinsamkeiten. Was sich sofort offenbart, wenn man die Startknöpfe in den Armaturenbrettern drückt. Der eine entwickelt das gewohnte Nageln des D13-Sechszylinders, beim Testfahrzeug übrigens bereits in seiner neuesten Bauart. Beim anderen ist außer dem leisen Summen von Kompressoren nichts zu hören. Wir sitzen hier nämlich im Versuchsträger mit wasserstoffbasiertem Brennstoffzellenantrieb.
Dessen Antriebskonzept teilt sich viele Komponenten mit den batterieelektrischen Artgenossen. Allerdings ist der „FH Aero Fuel Cell“ in der Lage, seinen für den Vortrieb notwendigen Strom selbst an Bord zu produzieren. Das passiert in zwei je 150 Kilowatt (kW) starken Cellentric-Brennstoffzellen, die unter der Globetrotter-Kabine sitzen.
In diesem Beitrag der VerkehrsRundschau, den Abonnenten im Profiportal VRplus frei lesen können, erfahren Leser unter anderem:
- Wie die Technik der beiden H2-Prototypen funktioniert und wo die technischen Unterschiede liegen
- Wie sich der FH Aero mit Brennstoffzelle und der Wasserstoffverbrenner fahren
- Welche Reichweiten der Hersteller bei den Serienmodellen erreichen will
- Welche Gewichtsangaben Volvo Trucks zu den beiden Lkw macht
- Wann sie auf den Markt kommen werden
- Wie die Redaktion die Chancen der H2-Trucks am Markt in Relation zu batterieelektrischen Lastwagen einschätzt