Wien. Österreichs Frächter fordern eine Abschaffung der Geschwindigkeitsbeschränkung für LKW auf 60 Kilometer pro Stunde während der Nacht. Diese sei nicht nur antiquiert, sondern gefährde auch die Verkehrssicherheit, argumentiert Wolfgang Herzer, Obmann des Fachverbandes Güterbeförderung in der Wirtschaftskammer Österreich.
Das Verbot, während der Nacht zwischen 22 Uhr nachts und 5 Uhr morgens mit den LKW landesweit nicht schneller als 60 km/h fahren zu dürfen stammt noch aus einer Zeit, als LKW noch nicht mit Rückblenden und Konturmarkierungen ausgestattet waren. Die Branche will mit einer großangelegten Unterschriftenaktion die Politik unter Druck setzen, das Verbot unter der nächsten Regierung nach der Parlamentswahl in Österreich am 29. September abzuschaffen. Ein durchgängiges Fahrlimit von 80 km/h würde helfen, die Schadstoffemissionen zu reduzieren, da bei modernen LKW in genau diesem Geschwindigkeitsbereich die Emissionen am geringsten seien, betont Herzer. (mf)