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GTT und Futuricum liefern E-Lkw an E-Haul-Projekt

Der elektrische Sattelzug Futuricum FM 40 kommt beim E-Haul-Projekt zum Einsatz
© Foto: Designwerk

Im Rahmen des Forschungsprojektes E-Haul soll ein automatisiertes Batteriewechselsystem für schwere E-Lkw entwickelt werden. Nun wurden die ersten Fahrzeuge bestellt, an denen das Wechselkonzept getestet werden soll.


Datum:
19.04.2022
Autor:
Mareike Haus
Lesezeit: 
2 min
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Das Projekt E-Haul geht in die Praxisphase. Verschiedene Partner aus Wirtschaft und Forschung hatten sich im Herbst 2020 zusammengeschlossen, um über einen Zeitraum von drei Jahren ein Batteriewechselsystem für schwere E-Lkw zu entwickeln. Über das vollautomatische Wechselkonzept soll ein Routennetz im Raum Berlin/Brandenburg und bis nach Dresden elektrifiziert werden.

Wie E-Haul meldet, haben nun die Logistik-Partner im Projekt, Reinert Logistics und Unitax-Pharmalogistik, Vereinbarungen zur Miete von elektrischen Sattelzugmaschinen bei Greiwing Truck & Trailer (GTT) unterzeichnet. GTT wird demnach zwei Electric FM der Marke Futuricum zur Verfügung stellen. Die E-Lkw verfügen über eine Batteriekapazität von 450kWh und eine Reichweite von rund 250 Kilometern. In einem Zeitraum von 18 Monaten soll das E-Haul-Batteriewechselsystem nun in den Fahrzeugen eingerüstet und getestet werden. Die nötigen Anpassungen an den Fahrzeugen führt die Technische Universität Berlin, Fachgebiet Fahrerverhaltensbeobachtung, in Zusammenarbeit mit der Firma Durot Electric aus dem schweizerischen Mörschwil und in enger Abstimmung mit dem Fahrzeughersteller Designwerk aus Winterthur durch.

„Mit der verbindlichen Fahrzeugbestellung erreichen wir nicht nur einen wichtigen Meilenstein in unserem Projekt, sondern können auch drei weitere innovative und technisch herausragende Partner für unser E-Haul-Projekt und die Idee des Batteriewechsels im Schwerlastverkehr gewinnen“, sagt Projektleiter Jens-Olav Jerratsch.

Das unter Konsortialführung der Technischen Universität Berlin stehende und vom Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme (IVI) wissenschaftlich begleitete Projekt, wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. Zu den Projektpartnern zählen neben den oben genannten zudem IBAR Systemtechnik, Bosch und Urban Energy.

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