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Magazino rechnet nach Picks ab

Magazino Roboter Greifer
Jedes Mal, wenn der Magazino-Roboter ins Regal greift, werden sechs Cent fällig - im Gegenzug entfällt die Softwaregebühr
© Foto: Magazinor

Das Münchner Start-up hinter dem Kommissionier-Roboter Toru stellt auf ein "Pay-per-Pick"-Modell um: Anwender zahlen neben der Hardware künftig nur die Arbeit, die der Roboter tatsächlich geleistet hat.


Datum:
26.06.2019
Autor:
Mareike Haus
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München. Magazino führt ein leistungsorientiertes "Pay-per-Pick"-Modell für seinen mobilen Kommissionier-Roboter Toru ein und will so die Eintrittsbarrieren für die Automatisierung der Intralogistik deutlich senken. Wie das Münchner Start-up meldet, zahlen Kunden künftig einmalig 55.000 Euro für die Hardware des Roboters und dann sechs Cent für jeden Pick, den die Roboter im Lager durchführen. Die jährliche Softwarelizenz entfällt damit.

Mehr Flexibilität und Planungssicherheit

"Die Nachfrage im Logistikmarkt nach einer performance-basierten Preisgestaltung ist enorm. Wir sind stolz darauf, nicht nur eine einzigartige Automatisierungstechnik, sondern auch ein Zahlungsmodell anzubieten, das größtmögliche Flexibilität und Planungssicherheit zugleich bietet“, sagt Frederik Brantner, Mitgründer und CEO von Magazino.

Regelmäßige Software-Updates sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen sollen dem Roboter laut Magazino helfen, in unbekannten Situationen robuster zu werden – was die Anzahl der Picks, die er pro Stunde leistet, mit der Zeit kontinuierlich steigern würde. Wenn die Nachfrage in der Nebensaison zurückgehe, müssten die Kunden dagegen nicht mehr bezahlen, als die tatsächliche Nutzung, argumentiert das Robotik-Start-up.

Toru-Roboter sind aktuell an neun verschiedenen Kundenstandorten in Deutschland, Polen und Belgien im Einsatz, etwa zum autonomen Picken, Einlagern und Transportieren von Artikeln wie beispielsweise Schuhkartons. (mh)

 

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