Deutsche Post, DHL

Derzeit gibt es laut Deutscher Post noch keine wesentlichen Einschränkungen der Brief- und Paketversorgung in Deutschland

©Frank May/picture-alliance

Deutsche Post bereitet Einschränkungen vor

Eine Notfall-Planung soll vorsehen, dass in extremen Situationen in „geschlossenen Gebieten“ lediglich Einschreibebriefe und Sendungen an Behörden oder Gesundheitseinrichtungen zugestellt werden.

Bonn. Die Deutsche Post bereitet sich wegen der Corona-Pandemie auf „weitere Einschränkungen“ ihrer Dienstleistungen vor. „Der Umgang mit solchen Einschränkungen ist uns in besonderen lokalen Quarantäne-Gebieten bereits vertraut“, teilte die Deutsche Post am Sonntag mit. Bisher gebe es keine wesentlichen Einschränkungen der Brief- und Paketversorgung in Deutschland. „Wir tun alles, um sowohl unsere Mitarbeiter wie auch unsere Kunden soweit es geht zu schützen und die Postversorgung wie gewohnt aufrecht zu erhalten“, teilte das Unternehmen auf Anfrage mit und machte darüber hinaus keine weiteren Angaben.

Nach Informationen der „Welt am Sonntag“ sieht eine Notfall-Planung vor, dass in extremen Situationen in „geschlossenen Gebieten“ lediglich Einschreibebriefe und Sendungen an Behörden oder Gesundheitseinrichtungen zugestellt werden. Ab einem Krankenstand bei der Post von 30 Prozent sollen demnach Briefe und Pakete nur noch an drei Tagen zugestellt werden. Ab einem Krankenstand von 80 Prozent sollen Zusteller nur noch einmal wöchentlich austragen. Zu diesen Details äußerte sich die Post nicht. (dpa/sn)

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