VRP Artikel 43 EActros

Der EActros der Spedition Schmitt ist gut zehn Meter lang und transportiert Getriebedeckel in ein Daimler-Werk

©Fabian Faehrmann / VerkehrsRundschau

Summ, summ ...

Früher oder später werden wir uns wohl vom Diesel verabschieden müssen. Die Spedition Schmitt macht am Standort Ötigheim vor, wie das funktionieren kann. Eine ihrer Routen wird seit über einem Jahr von einem elektrischen Lkw bedient.

Ein leises Surren geht durch die Werkshalle in Ötigheim. Es könnte gut ein alter Trafo irgendwo hinter dem Haus gewesen sein. Tatsächlich wurde aber gerade direkt vor meinen Füßen ein Merceds-Benz-EActros gestartet. Der vollelektrische 25-Tonner geht wie jeden Tag auf seine Verteilroute ins nahegelegene Rastatt. Ins dortige Werk von Daimler liefert er seit über einem Jahr Komponenten für den Bau von Lkw-Motoren.

"Die Initiative für den Praxiseinsatz des elektrischen Lastwagens bei uns ging von Daimler aus", erklärt Geschäftsführer Rainer Schmitt. Er bekam vor rund zwei Jahren das Angebot, den E-Prototypen im Einsatzalltag zu testen, und sagte zu. Seit Mitte 2019 ist das Auto nun im Drei-Schicht-Betrieb rund um die Uhr im Dienst, immer auf der rund 15 Kilometer langen Route.

"Unsere Fahrzeuge fahren hauptsächlich in festen Fahrplänen", so Schmitt. "Insofern mussten wir auch dem EActros…

Dieser Inhalt gehört zu
verkehrsRUNDSCHAU plus.

Als VerkehrsRundschau-Abonnent
haben Sie kostenfreien Zugriff.
Das Online-Profiportal.
Einfach. Effizient. Arbeiten.

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special HYBRID- UND ELEKTRO-LKW.

1000px 588px

Hybrid- und Elektro-Lkw, Daimler Trucks & Services