Netzwerk Zukunft Logistik: Was hinter der neuen Branchengemeinschaft steckt

Symbolbild für das Netzwerk.Logistik.Zukunft
Netzwerk.Logistik.Zukunft bietet Möglichkeiten für Austausch, Orientierung und praxisnahe Impulse.
©Foto: stock.adobe.com/firefly

Netzwerk nutzen, statt Einzelkämpfer zu sein: Das bringt die Idee von Netzwerk.Zukunft.Logistik auf den Punkt. Nicht jeder muss das Rad neu erfinden, wenn es auch schlauer geht: Die VerkehrsRundschau schafft mit der Initiative einen Rahmen, in dem Unternehmen, Entscheider und Experten Erfahrungen teilen, voneinander lernen und gemeinsam über die Zukunft der Branche diskutieren können.

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Datum:
12.09.2026
Lesezeit:
4 min



Die Liste der Herausforderungen ist lang: Unternehmen müssen den Übergang zu klimafreundlicheren Antrieben im Fuhrpark bewältigen, digitale Technologien in ihre Prozesse integrieren, mit zunehmenden regulatorischen Anforderungen umgehen und gleichzeitig qualifizierte Fachkräfte gewinnen und halten. Vor diesem Hintergrund wächst der Wunsch nach Orientierung, Erfahrungsaustausch und belastbaren Netzwerken.

Netzwerk statt Einzelkämpfer: Das ist die Idee

Grund genug für Gerhard Grünig, Chefredakteur des Fachmagazins VERKEHRSRUNDSCHAU, neue Wege zu gehen: „Die Branche verfügt natürlich bereits über etablierte Verbände, Fachkongresse und Messen. Dennoch ist die Idee entstanden, mit unserem Netzwerk.Zukunft.Logistik eine zusätzliche Plattform für den Austausch zwischen Unternehmen, Entscheidern sowie Vertretern aus Politik und Wirtschaft zu schaffen, die einen anderen Ansatz bietet. Ziel ist es, Zukunftsthemen sichtbar zu machen, den Dialog zu fördern und wichtige Akteure der Branche miteinander zu vernetzen“, beschreibt Grünig den Gedanken hinter der Initiative.


"Natürlich gibt es in der Branche zahlreiche etablierte Formate. Gleichzeitig beobachten wir, dass viele Unternehmen nach zusätzlichen Möglichkeiten für Austausch, Orientierung und praxisnahe Impulse suchen. Dort setzt das Netzwerk.Zukunft.Logistik an."

Gerhard Grünig, Chefredakteur VerkehrsRundschau


Austausch statt Frontalvortrag: Das ist das Prinzip

Doch was will das Netzwerk anders – und besser machen? „Viele Unternehmen stehen vor ähnlichen Herausforderungen, sprechen aber zu selten miteinander. Wir wollen einen Rahmen schaffen, in dem Erfahrungen offen geteilt werden und aus Kontakten konkrete Lösungsansätze entstehen können“, beschreibt Andrea Volz, Gesamtleiterin Sales bei Tecvia Media den Ansatz. Im Mittelpunkt des Konzepts steht daher der persönliche Erfahrungsaustausch. Die geplanten Veranstaltungen bringen Entscheider, Innovationstreiber und Branchenexperten zusammen. Diskutiert werden in diesem Kreis dann konkrete Herausforderungen aus dem Unternehmensalltag ebenso wie langfristige Entwicklungen der Branche. Praxisnahe Diskussionen und neue Impulse stehen dabei ebenso im Vordergrund wie die Wissensvermittlung. Ein weiterer Gedanke: Nicht jedes Unternehmen kann Mitarbeiter regelmäßig für mehrtägige Kongresse oder umfangreiche Weiterbildungsprogramme freistellen. Deshalb setzt das Netzwerk auf eine Kombination aus digitalen Formaten und ausgewählten Präsenzveranstaltungen. So sollen fachlicher Input und persönlicher Austausch gleichermaßen möglich werden.

Branche unter Druck: Das sind die Themen

Inhaltlich konzentriert sich das Netzwerk auf Entwicklungen, die die Logistikbranche in den kommenden Jahren maßgeblich prägen werden. Dazu gehören Digitalisierung und Künstliche Intelligenz ebenso wie Nachhaltigkeit, Dekarbonisierung und alternative Antriebe. Hinzu kommen Fragen rund um Infrastruktur, politische Rahmenbedingungen und regulatorische Anforderungen. Der Anspruch besteht darin, diese Themen nicht isoliert zu betrachten, sondern aus unterschiedlichen Perspektiven zu diskutieren. „Praxis, Praxis und nochmal Praxis“, betont Gerhard Grünig. „Denn das ist es, was die Leserinnen und Leser der VerkehrsRundschau tagtäglich bewegt. Unternehmen sollen die Möglichkeit erhalten, von den Erfahrungen anderer Marktteilnehmer zu profitieren, Herausforderungen einzuordnen und neue Lösungsansätze kennenzulernen.

Eine Branche, ein Format: So gelingen Lösungen

Für 2026 sind verschiedene Veranstaltungsformate vorgesehen. Dazu zählen ein Kamingespräch in Hannover im Rahmen der IAA Transportation, ein Experten-Round-Table in München, ein Webinar zum Thema Defense-Logistik sowie ein Jahresabschlusstreffen mit Ausblick auf das Folgejahr. Ergänzt werden diese Formate durch digitale Austauschmöglichkeiten und weitere Netzwerkaktivitäten. Die Bandbreite der Angebote verdeutlicht den Anspruch, unterschiedliche Zielgruppen anzusprechen und sowohl fachlichen Austausch als auch persönliches Networking zu ermöglichen. „Die Herausforderungen der Branche werden nicht kleiner. Umso wichtiger ist es, Akteure zusammenzubringen, Diskussionen anzustoßen und den Blick auf die Themen zu richten, die die Logistik langfristig prägen werden. Genau dafür wollen wir mit dem Netzwerk Zukunft Logistik eine Plattform bieten“, fasst Gerhard Grünig zusammen.


Jetzt mitgestalten

Damit ist die Einladung an die Branche ausgesprochen: Netzwerk.Zukunft.Logistik ist eine Initiative der VerkehrsRundschau. In digitalen und persönlichen Formaten diskutieren die Teilnehmer zentrale Zukunftsfragen der Branche und tauschen Erfahrungen aus. Interessierte Logistikprofis, engagierte Unternehmerpersönlichkeiten und Player aus der Industrie sind willkommen, um beim Netzwerk.Zukunft.Logistik die Zukunft der Branche zu gestalten. Eine Mail genügt, um jetzt zu starten: Gerhard Grünig (gerhard.gruenig@tecvia.com) oder Andrea Volz (andrea.volz@tecvia.com) freuen sich auf die Kontaktaufnahme.




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