Dortmund. Der Lehrstuhl für Verkehrssysteme und -logistik an der Technische Universität (TU) Dortmund führt derzeit eine Umfrage zum Thema "Hemmnisse bei der Emissionsminderung" durch. Ziel sei es, Hemmnisse aus der Sicht der Verlader bezüglich einer Güterverlagerung auf alternative Verkehrsträger zu identifizieren. Außerdem wolle die Universität herausfinden, wie Logistikdienstleister, Spediteure, Eisenbahnverkehrs- und -infrastrukturunternehmen, Reeder und Terminalbetreiber eine Verlagerung unterstützen könnten. Laut TU widmeten sich bisherige Untersuchungen vor allem der Bewertung möglicher Vorurteile gegenüber dem Schienen- und Schiffsgüterverkehr seitens der Verladerschaft. Die aktuelle Umfrage richte sich dagegen erstmals an sämtliche Akteure im Güterverkehr. Ziel sei nicht nur eine reine Hemmnisidentifkation, sondern auch eine abschließende Katalogisierung und Priorisierung vorherrschender Hemmnisse und die Ermittlung ihrer Ursachen. Auf Grundlage der Umfrageergebnisse sollen nutzerorientierte Maßnahmen und Strategien erarbeitet werden, mit denen die Hemmnisse überwunden werden können. Vertreter von Verladern (Logistiker, Logistikplaner) und Logistikdienstleistern, Eisenbahnverkehrs- und infrastrukturunternehmen, Reedereien sowie Terminalbetreibern sind eingeladen, unter http://www.vslog.de an der Umfrage teilzunehmen. Die Umfrage läuft noch bis zum 11. Mai 2010. (ab)
Umfrage: Woran Güterverlagerung auf alternative Verkehrsträger scheitert
TU Dortmund will Hemmnisse bei der Emissionsminderung von Akteuren im Güterverkehr identifizieren / Umfrage läuft bist 11. Mai