Trotz Krise: Luftfahrtbranche will kein Staatsgeld

20.01.2009 17:15 Uhr

Fraportchef Bender erwartet nur kurzzeitige Rückgänge beim Luftverkehr

Berlin. Die deutsche Luftfahrtbranche will sich trotz Wirtschaftskrise nicht um staatliche Hilfen bemühen. Das machten Vertreter der großen Flughäfen, der Lufthansa und der Deutschen Flugsicherung heute in Berlin deutlich. „Wir sind kein Kostgänger des Staates“, sagte der Geschäftsführer des Flughafens München, Michael Kerkloh, als ein Vertreter der Initiative „Luftverkehr für Deutschland“. Der Luftverkehr werde sich und seine Infrastruktur weiterhin selbst finanzieren. Der Vorstandschef des Flughafenbetreibers Fraport, Wilhelm Bender, sagte zur Geschäftsentwicklung im laufenden Jahr: „Ich gehe davon aus, dass wir Rückgänge haben werden.“ Die Erfahrung zeige aber, „dass nach jeder Krise überdurchschnittliches Wachstum folgt.“ Daher müsse die Luftverkehrsanbindung als wichtiger Standortfaktor für Deutschland gepflegt werden. (dpa)

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