FRANKFURT/MAIN. Die Lufthansa ist 2001 erstmals seit acht Jahren in die roten Zahlen geflogen. Vor Steuern wurde ein Verlust von 754 Millionen Euro verzeichnet, wie der Konzern am Dienstag in Frankfurt mitteilte. Im Vorjahr war noch ein Vorsteuer-Gewinn von 1,2 Milliarden Euro erreicht worden. Die Aktionäre sollen für 2001 keine Dividende erhalten. Als Gründe für das Rekordminus wurden die schwache Konjunktur und die Folgen der Terroranschläge in den USA genannt. Die Zahl der Fluggäste war 2001 im Vergleich zum Rekordwert des Vorjahres mit 45,7 Millionen um 2,7 Prozent zurückgegangen. Die transportierte Fracht sank um 8,1 Prozent auf 1,7 Millionen Tonnen. Bei den Passagiermaschinen nahm die Auslastung um 2,9 Punkte auf 71,5 Prozent ab, bei der Fracht um 5,4 Punkte auf 62,8 Prozent. Der Vorstand des Ressorts Passage, Wolfgang Mayrhuber, wird zum 1. April auch stellvertretende Vorstandsvorsitzender. Er gilt als Anwärter auf die nachfolge von Konzernchef Jürgen Weber, dessen Mandat Ende 2003 ausläuft. (vr/dpa)
Rekordverlust bei Lufthansa
Die Fluggesellschaft streicht ihren Aktionären die Dividende