Niedrigwasser behindert Schifffahrt auf der Oder

04.07.2008 15:56 Uhr
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Schon öfter sind Schubverbände auf Sandbänken in der Oder steckengeblieben. (Foto: ddp)

Immer mehr Einschränkungen vor allem im südlichen Teil

Eberswalde. Niedrigwasser behindert zunehmend die Schifffahrt auf der Oder. Vor allem im südlichen Teil gebe es immer mehr Behinderungen, sagte Sebastian Dosch, Sprecher des Wasser- und Schifffahrtsamtes Eberswalde, am Freitag. Die Lage sei nicht dramatisch, aber viele Schubverbände würden nicht mehr voll beladen. So werde ein zu großer Tiefgang vermieden, sagte Dosch. Die Fahrrinne sei bei Frankfurt (Oder) derzeit etwa 1,20 tief. Nahe Kienitz (Märkisch-Oderland) betrage dieser Wert weniger als einen Meter. Im Sommer 2007 waren mehrmals Schubverbände auf Sandbänken in der Oder steckengeblieben. Diese Gefahr drohe auch in diesem Jahr, sagte Dosch. Vor allem polnische Schubverbände, die Schiffsteile etwa aus Wroclaw (Breslau) zu den Werften an der Ostsee transportieren, würden wegen hohen wirtschaftlichen Drucks trotz Niedrigwassers die Fahrt antreten. (dpa)

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