Berlin. Nach dramatischen Preiserhöhungen bei Erdöl, Erdgas und wichtigen Metall-Rohstoffen warnt das industrienahe Institut der deutschen Wirtschaft (IW) vor handfesten Versorgungslücken. Vor allem bei wichtigen Import-Rohstoffen wie Chrom, Platin und Palladium bedrohe eine „besonders kritische Versorgungslage“ ganze Branchen wie Autoindustrie, Chemie und Edelstahl-Erzeuger, stellte das IW bei Vorstellung einer Studie am Montag in Berlin fest. „Das ist der Sprengsatz für unseren Wohlstand“ sagte Institutsdirektor Michael Hüther. Um Fusionen und Marktmacht in Lieferländern wie Südafrika und Russland zu begegnen, sollten die EU und die Bundesregierung für mehr Freihandel und Investitionssicherheit kämpfen. (dpa/pi)
Industrieinstitut IW: Rohstofflücke wird „Sprengsatz für Wohlstand“
Institutsdirektor Hüther sieht wegen „besonders kritischer Versorgungslage“ bei Import-Rohstoffen unter anderem die Autoindustrie bedroht