Brüssel. Die Handelspartner verständigten sich auf ein gemeinsames Vorgehen, damit sich europäische Hersteller auf die günstigen Textileinfuhren besser einstellen können. EU-Handelskommissar Peter Mandelson sagte in Brüssel: „Ein gemeinsames Überwachungssystem bedeutet für EU-Hersteller Berechenbarkeit künftiger Entwicklungen.“ Insgesamt umfasst das System zehn Sorten Textilien. Eigentlich waren zum 1. Januar 2005 sämtliche Handelsschranken für Textilien weltweit gefallen. Doch die einsetzende Flut billiger Angebote zwangen die EU, mit China ein Abkommen über Höchstgrenzen für die Einfuhren bis 2008 auszuhandeln. Nach Angaben der Kommission hat die schrittweise Zunahme der Importe europäischen Anbietern geholfen, sich im Wettbewerb besser zu positionieren.
EU und China wollen von 2008 an gemeinsam Textilhandel überwachen
Die Europäische Union will zum Schutz der heimischen Textilwirtschaft die Einfuhren von T-Shirts, Hosen und Büstenhaltern aus China von 2008 an besser überwachen.