Venedig. Das gesamteuropäische Programm „Marco Polo“ war ein unerwarteter Erfolg. Das berichtet der Präsident der Transportkommission des Europäischen Parlaments, Paolo Costa, der auch gleichzeitig Bürgermeister von Venedig ist. Das Programm sollte den intermodalen Transport unterstützen mit dem Ziel, den Gütertransport von der Straße auf andere Verkehrsmittel zu lenken. „Marco Polo 1“, so berichtet Paolo Costa, habe zum Beispiel die Initiative der italienischen Grimaldi-Gruppe unterstützt, die innerhalb von 30 Monaten drei MilliardenTonnen/Kilometer von der Straße auf das Schiff gelenkt habe. „Jeder Euro, das bei diesem Projekt von Marco Polo ausgegeben wurde, brachte 45 Euro Ersparnis für eventuelle Umweltschäden“, erklärte Costa. Das Programm soll jetzt für das Jahr 2007 erneut aufgelegt werden. Das Folgeprogramm „Marco Polo 2“ soll, erläuterte Paolo Costa, 140 Milliarden Tonnen /Kilometer von der Straße weg auf andere Transportmittel verlegen. (rp)
Erfolg für Marco Polo
Das Programm zur Förderung des Intermodalverkehrs soll 2007 erneut aufgelegt werden