Sassnitz. Die Geschäftsleitung des Sea Terminal Sassnitz (STS) entwickelt mit Partnern aus Deutschland und Russland eine neue Containerlinie zwischen dem Fährhafen Sassnitz auf Rügen und dem russischen Hafen Vyborg. Der Regelverkehr soll voraussichtlich im ersten Halbjahr 2009 starten.
Die Reederei Oslo Marine mit Sitz in St. Petersburg (Russland) werde die Linie bedienen. Hierzu sei bereits der Bau neuer Schiffe bei der niederländischen Damen Shipyards Group in Auftrag gegeben, teilte die Sea Terminal Sassnitz GmbH am heutigen Dienstag mit. Neben Containern sollen auch Stückgüter auf der neuen Ostsee-Route transportiert werden. Die Linie soll am „Multi-Purpose-Terminal“ des STS abgefertigt werden.
„Mit dieser Linie treffen wir in eine Marktnische und entwickeln den Containerumschlag auf Rügen. STS hat bereits jetzt in das notwendige Umschlagsequipment investiert“, sagt Heinz Wasser, Geschäftsführer Sea Terminal Sassnitz.
Das 2005 eröffnete, rund 20.000 Quadratmeter große Multi-Purpose-Terminal ist auf den Umschlag von Stückgut, Massengut und Containern ausgerichtet. Die Sea Terminal Sassnitz GmbH & Co. KG nutzt Mukran als Logistikstandort unter anderem für den Umschlag von Gütern nach Russland, ins Baltikum und in die GUS. Das Unternehmen gehört zu 90 Prozent zur Hamburger Buss-Gruppe, zehn Prozent der Anteile hält die Fährhafen Sassnitz GmbH. (pi)