Hamburg. Hamburgs CDU will den Verkehrsfluss in der Hansestadt mit einem neuen Verkehrsmanagement verbessern. Mit einem finanziellen Aufwand von bis zu zehn Millionen Euro könnte innerhalb der nächsten fünf Jahre ein Projekt nach einem Vorbild aus Bremen entstehen, sagte CDU-Verkehrsexperte Klaus-Peter Hesse am Freitag. Ausgangspunkt sei eine Analyse des Verkehrsaufkommens an den Haupt- und Ausfallstraßen Hamburgs. Diese Daten sollen dann in einen moderneren Verkehrsrechner einfließen, von dem aus Ampeln und andere Leitsysteme „nach Lage und Bedarf“ gesteuert werden könnten. Neben dem verbesserten Verkehrsfluss erwartet die CDU durch das angestrebte Management auch eine Reduzierung der Schadstoff-Emissionen. Hesse verwies auf ein Pilotprojekt mit so genannten Schlauampeln, die stärkere Verkehrsdichte über Sensoren erkennen und automatisch länger auf Grün schalten, in der Habichtstraße. Nach Berechnungen von Experten würden dort jährlich rund 560.000 Liter Kraftstoff eingespart und der Ausstoß von Kohlendioxid um 1300 Tonnen verringert werden. Täglich pendeln rund 270.000 Menschen aus dem Umland nach Hamburg, in umgekehrter Richtung fahren etwa 80.000 Pendler, sowohl mit öffentlichen Verkehrsmitteln als auch mit dem eigenen Wagen. Dazu kommt der innerstädtische Verkehr. „Wir wollen für sie den Verkehr optimieren, auch wenn wir dann einzelne Staus nie vermeiden können“, sagte Hesse. (dpa)
CDU-Fraktion will Verkehrsfluss in Hamburg verbessern
Bis zu zehn Millionen Euro sollen in neues Verkehrsmanagement investiert werden